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Dienstag, 31. Juli 2007
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Die Thora
Das hebräische Wort „Thora“, auch „Tora“ geschrieben, heißt übersetzt „Lehre“
bzw. „Unterweisung“. Die Thora ist der Pentateuch (griech. Fünfbuch), d.h. die
Fünf Bücher Moses.
Die Thora wird allgemein als religiöse Gesetzessammlung angesehen, das heißt aber nicht, dass in den fünf Büchern Moses nicht auch andere Themen behandelt werden, wie z.B. die Schöpfung, die Sintflut oder
Abrahams Opferbereitschaft, die Josef-Geschichte, der Exodus der Israeliten ins
Gelobte Land usw.
Im engeren Sinn bezeichnet die Thora jedoch nur die Mose am Sinai übergebene
Offenbarung Gottes. Somit ist die Thora die eigentliche Heilige Schrift des
Judentums, das von Gott geoffenbarte Buch des Bundes Gottes mit seinem Volk
Israel.
Die 187 Kapitel der Thora sind in einem Jahreszyklus in 54 Wochenabschnitte
aufgeteilt, die „Paraschot“ heißen. Jede Parascha hat einen Titel, der aus den
ersten Worten der neu begonnenen Parascha abgeleitet wird. Weil z.B. der siebte
Wochenabschnitt (1. Mose 28,10 – 32,3) mit dem hebräischen Wort WaJeze (auf
deutsch „Er zog aus“) beginnt, heißt dieser Wochenabschnitt „WaJeze“ und daher
wird auch die Woche danach so benannt. So sagt man z.B. „Ich besuche Dich zu
WaJeze“, d.h. in der Woche, die am Schabbat nach der Thoralesung „WaJeze“
beginnt.
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