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Dienstag, 19. Juli 2005
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Warum ist das prophetische Wort wichtig?
Der Schauspieler Peter Ustinow sagte: „Über die Prophetien der Propheten
unterhält man sich am besten erst drei Jahre nachdem sie ihre Aussage gemacht
haben“, denn die Echtheit einer Prophetie beweist sich erst im Nachhinein
dadurch, dass sie in Erfüllung geht. Darum soll man frische Prophetien nicht
ohne weiteres glauben, denn in der Endzeit werden viele falsche Propheten
auftreten.
Dennoch ist aber gerade in der Endzeit das prophetische Wort wichtig. Hierbei
muss betont werden, dass es das prophetische Wort der Bibel sein muss. Hinter
außerbiblischen Prophetien muss man ein Fragezeichen setzen.
Warum ist das prophetische Wort in unserer Zeit so wichtig? Oder anders gefragt:
Wie kann der Mensch in unserer Zeit die Wahrheit aus der verworrenen Masse von
Informationen herausfinden, die uns die Medien z.B. über Israel bringen? Nur
indem wir das Geschehen in und um Israel mit den Aussagen der Bibel vergleichen
und alles beiseite tun, was mit dem prophetischen Wort der Bibel nicht
übereinstimmt. Die biblische Prophetie ist Gottes Sicherheitssystem, das uns im
Voraus warnt. Dabei werden wir erkennen: Die Prophezeiungen offenbaren Gottes
Ziele und sind absolut genau! Doch es ist zu beachten: Gott hält sich an Sein
Wort, bringt Seine Prophetien in Erfüllung, nicht aber unsere Auslegungen.
Schon in 1.Mose 18,17 lesen wir:
„Der HErr aber sprach bei sich: Sollte ich vor Abraham verbergen, was ich tun
will?“
Daraufhin zeigte Gott Abraham den Untergang von Sodom und Gomorra. Dies
bekräftigt Gott in Amos 3,7, dass Er nichts tut, ohne es zuvor seinen Knechten
und Propheten mitgeteilt zu haben. Das besagt erstens, dass sich Gott an Sein
Wort gebunden hat und es genauso, wie Er es vorausgesagt hat, in Erfüllung
bringt. Und zweitens informiert Er Seine Knechte und Propheten ehe es geschieht.
Wenn wir die in der Bibel in Bezug auf Israel gemachten Aussagen sehen, dann
sind das keine frischen Prophetien über die man erst, wie Ustinow rät, nach drei
Jahren reden soll, sondern sie sind schon vor über 2500 Jahren von Gott den
Propheten eingegeben worden.
Besonders im Hinblick auf Israels und Jerusalems Zukunft und auf die Frage, was
wird aus dem Gazastreifen, wird das prophetische Wort zum absoluten Wegweiser.
Wenn die Welt mit der amerikanischen Road Map eine Zweistaatenlösung
anstrebt, um den gordischen Knoten des israelischpalästinensischen Konfliktes zu
lösen, dann muss man der amerikanischen Road Map Gottes prophetisches
Wort (Gottes Road Map) entgegenhalten und darin findet sich mit keiner
Silbe auch nur der leiseste Hinweis auf eine Zweistaatenlösung: hier der Staat
Israel und dort ein Palästinenserstaat. Und was den Gazastreifen angeht, warten
wir den 15. August ab, denn bis dahin fließt noch viel Wasser den Jordan
hinunter, denn es geschieht sowieso nur das, was Gott will.
Auch das Neue Testament weist ausdrücklich auf das prophetische Wort: „Um so
fester steht uns das prophetische Wort, das wir besitzen (womit die
prophetischen Aussagen des Alten Testamentes gemeint sind), und ihr tut gut
daran, auf dieses achtzugeben als auf ein Licht, das an einem dunklen Ort
scheint (verwirrende Medien und ratlose Politik), bis der volle Tag anbricht und
der helle Morgenstern in euren Herzen aufgeht. Dabei müsst ihr euch von
vornherein darüber klar sein, dass keine Weissagung der (heiligen) Schrift eine
eigenmächtige Deutung zulässt, denn noch nie ist eine (biblische) Weissagung
durch menschlichen Willen zustande gekommen, sondern vom Heiligen Geist
getrieben, haben Menschen von Gott aus geredet“ (2.Petrus 1,19-21).
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